Termin: 03.03.2018

Nahetalhalle Planig

Beginn: 19.00

Einlass: 18.30

Eintritt frei

Moderation: Torsten „Rossi“ Roßkopf

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Von Heidi Sturm
Bild: Heidi Sturm

SPITZNAMEN Verein „Mein schönes Planig“ versucht, das dörfliche Kulturgut zu bewahren / Bei Senioren nachgefragt

PLANIG - Hampelphilipp, Hammel, Humpelbienchen; Dachkater, Schneeballe, Spatzemichel; Pascha, Piffi, Panz voll Brieh; Schisser, Bitschequitsch und Etschebetschequetschekätsche – das sind nur einige der schrägen und teils haarsträubenden Spitznamen, die der Verein „Mein schönes Planig“ für die Fotoausstellung zur 925-Jahr-Feier zusammengetragen hatte. „Wir wollen nicht nur zur Dorfverschönerung beitragen, sondern uns auch satzungsgemäß um Heimatkunde und das dörfliches Kulturgut kümmern“, erläuterte Vorstandsmitglied Dr. Peter Metzger. Bei vielen Senioren hatte man wertvolle Beiträge gesammelt und so dafür gesorgt, dass diese Rufnamen und auch etliche damit verknüpfte „Stickelcher“ als Teil der Dorfgemeinschaft lebendig bleiben.

Schon 150 Namen zusammengetragen

 

Die Präsentation im Gasthaus Mayer war „interaktiv“ – auf die gute, alte Art. Die Initiatoren hatten Bleistifte dazu gelegt, damit die Listen von den Gästen ergänzt werden konnten. Und die machten reichlich Gebrauch davon. An die 150 Namen hat man inzwischen zusammen, die jetzt sortiert und demnächst auf der Planiger Homepage veröffentlicht werden. „Die Spitz- und oft auch Uznamen hatten sich fest eingebürgert“, berichtet Andreas Pichl, dass er noch als Jugendlicher von manchen Leuten nur den Rufnamen kannte und mitunter gar nicht wusste, dass dies gar nicht der richtige Name war. Etliche Bezeichnungen waren so fest verwurzelt, dass sogar einmal die Maihexen die Dalbergstraße nach dem Uznamen von Christian Semus in Karottenstraße umbenannten.

Die Fülle dieser Wortschöpfungen liegt nicht nur an der Kreativität der Planiger und ihrer offensichtlichen Lust, ein bisschen zu frotzeln, sondern auch daran, dass es viele große und weitverzweigte „Familienclans“ gab, eine ganze Fülle von Roßkopfs, Gauls oder Ingebrandts. Zur Unterscheidung drückte man den „Namensvettern“ oft kurz und prägnant eine eindeutige Zuordnung auf: Nicht immer ganz charmant durch Äußerlichkeiten, wie etwa bei „Schnut“, „Moppes“ oder „Spitzkopf“, häufig auch nach beruflicher Tätigkeit oder durch sprachliche Veränderung des Namens. Da wurde aus Blumenröders Erich ein „Blümchen“ und aus Heidrun Fischborn, die am Appelbach Federvieh hielt, die „Gänse-Heidi“. Artist Wilhelm Gaul war der „Klingenschlucker“, Klaus Rausch der „Kohle-Klaus“ und Bäcker Werner Hartmann die „Deechnas“, wie eine Teignase auf Paniger Platt heißt.

 
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